Ihr Mode- und Einrichtungsexperte für Ostbayern seit 1901

Nachhaltigkeit

Bei FREY wird NACHHALTIGKEIT groß geschrieben! 

Wir sind uns der Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt bewusst und sind deshalb stets darauf bedacht, Lieferanten und Möglichkeiten zu finden, die fair mit Mensch und Natur umgehen. Neben plastikfreier Verpackung, Stromerzeugung durch erneuerbare Energien, umweltbewussten Versand achten wir in vielen Bereichen unseres Unternehmens auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Erfahren Sie hier alles über unseren Dienst an die Umwelt! 

"Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht!"

Marie von Ebner-Eschenbach

Kleiner Zettel - Große Wirkung!

Dieser Kassenbon unterscheidet sich nicht nur farblich von anderen Kassenbons, sondern ist auch noch gut für die Umwelt. 

Es handelt sich um eine patentgeschützte Technologie für Thermopapiere, die komplett auf den Einsatz von Chemikalien wie Farbbildner oder Farbentwickler verzichtet. Die Kassenbonrollen sind FSC-zerifiziert und stammen aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Das nachhaltige Papier aus verantwortungsvollen Quellen kann nach Gebrauch über den Altpapierkreislauf entsorgt und recycelt werden. Außerdem ist es sehr langlebig und lichtbeständig, und verblasst auch nicht in Berührung mit Flüssigkeit.

|  umweltfreundlich
recycelbar über das Altpapier
lange Lesbarkeit
|  gedruckt auf BLUE4EST® 
|  das blaue Thermopapier aus dem Schwarzwald

Ihr grüner Kassenbon von FREY

Nachhaltigkeits-Siegel

Ein Nachhaltigkeitssiegel steht für die Einhaltung gewisser sozialer, ökonomischer und ökologischer Standards, wobei diese bei jedem Siegel anders gestaltet werden. Hinter jedem Nachhaltigkeitskennzeichen steht eine Organisation, die die Siegel vergibt. Diese Organisation legt fest, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, um das Siegel zu erhalten. Den Standard müssen sowohl die Produzenten der Rohstoffe einhalten als auch alle, die diese Rohstoffe weiterverarbeiten.

ILO-Kernarbeitsnormen

Die ILO-Kernarbeitsnormen in der Weiterverarbeitung der Baumwolle gelten auch bei der Kennzeichnung GOTS (Global Organic Textile Standard). Die Naturfasern sind zu mindestens 70 % Naturfasern aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft oder Tierhaltung. Bei dem Labelzusatz "organic" gilt dies für 95 % der eingesetzten Fasern. 

Die sozialen und ökologischen Standards sind bei IVN BEST höher als bei GOTS.

FAIR WEAR Foundation

Fairtrade-Siegel

Das Fairtrade-Siegel für Baumwolle steht für Rohbaumwolle, die fair angebaut und gehandelt wurde. Der Fairtrade-Mindestpreis hilft den Bauern die Kosten einer nachhaltigen Produktion zu decken. Die Produzenten erhalten eine Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. 

Die Fairtrade-Standards sind deutlich höher als die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen, die auch hier für die weiteren Verarbeitungsstufen gelten. Fairtrade fördert den Biobaumwollanbau. Der Fairtrade-Textilstandard deckt die gesamte textile Wertschöpfungskette ab.

FAIR WEAR Foundation

Fair Wear Foundation

Die Fair Wear Foundation entwickelt mit Unternehmen eine Verbesserung der sozialen Bedingungen in allen Konfektionsbetrieben der textilen Kette in den Produktionsländern. Mehr als 80 Unternehmen mit 120 Marken sind mittlerweile dabei. Wer es ganz genau wissen will, liest im Brands Performance Check die jährlichen Prüfberichte auf www.fairwear.org. 

Das Logo der Fair Wear Foundation ist an Kleidungsstücken von Unternehmen zu finden, die nach einem Jahr Mitgliedschaft in die beste Kategorie eingestuft werden.

FAIR WEAR Foundation

Cotton made in Africa

Im Rahmen von Cotton made in Africa werden Kleinbauern dabei unterstützt ihre Lebensbedingungen und die ihrer Kinder zu verbessern. Cotton made in Africa wird so beispielweise unter Ausschluss von Kinderarbeit, gefährlichen Pestiziden oder genveränderter Baumwolle angebaut. Die Kleinbauern werden gerecht und rechtzeitig bezahlt.

Durch Schulungen können sie ihre Erträge steigern und ihr Einkommen erhöhen.

Cotton made in Africa

Grünen Knopf

Beim "Grünen Knopf" handelt es sich um ein staatliches Textilsiegel, das 26 soziale und ökologische Produktkriterien und 20 Unternehmenskriterien umfasst. Neben einer Unternehmensprüfung werden zunächst nur die beiden Produktionsschritte Nähen und Zuschneiden sowie Färben und Bleichen berücksichtigt. Es bleibt abzuwarten, ob die Anforderungen und Kontrollen ausreichen, um Menschenrechtsverletzungen und ökologische Belastungen auszuschließen. Der Grüne Knopf kann als "Übersiegel" auch in Kombination mit bestimmten bereits bestehenden Siegeln auftreten. Bisher fehlen in den Kriterien noch Maßnahmen, die bei Nicht-Einhaltung der Anforderungen ergriffen werden.

Grüner Knopf

BCI Siegel

Das BCI Siegel steht nicht für ökologisch angebaute Baumwolle im strengen Sinne, sondern für „nachhaltigere“ Baumwolle. Dabei ging es darum, nachhaltigere Lösungen für die konventionelle Herstellung von Baumwolle zu entwickeln, die den Landwirten, der Umwelt und dem Konsumenten zugutekommen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Unternehmen und Organisationen wie Adidas, Gap Inc., H&M, Ikea, Organic Exchange, PAN UK und natürlich der WWF.

Ein wesentlicher Teil des Programms umfasst die Schulung der Baumwollfarmer in nachhaltiger Bewirtschaftung ihrer Baumwollfelder. 

Better Cotton-Farmer müssen bestimmte Richtlinien hinsichtlich der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, der Wassereffizienz, des Bodenschutzes, des Schutzes natürlicher Lebensräume, der Faserqualität und der Arbeitsbedingungen einhalten.

BCI Siegel

Leather Working Group

Da die Lederverarbeitung zu den besonders umweltschädlichen Produktionsmethoden in der Bekleidungsindustrie gehört, will die Leather Working Group die Bedingungen in Gerbereien und bei Zwischenhändlern transparenter machen und nachhaltig verändern. Dazu gehört, dass die Hersteller in der Lederverarbeitung keine potenziell kritischen Substanzen verwenden und der hohe Wasser- und Energieverbrauch gesenkt wird. Außerdem wird die Arbeitssicherheit regelmäßig kontrolliert. Adidas und Nike sind Mitglieder der Leather Working Group.

Zur Umsetzung ihrer Ziele hat die Leather Working Group ein Audit-Protokoll für die nachhaltige und verantwortungsbewusste Lederproduktion entwickelt und inzwischen bei mehr als zehn Prozent der weltweiten Lederproduktion implementiert.

Derzeit haben sich in der Leather Working Group 160 Akteure unterschiedlichster Produktionsstufen entlang der Lieferketten von Lederartikeln aus 21 Ländern zusammengeschlossen.


Leather Working Group

Standard 100 by Oeko-Tex

Der Standard 100 by Oeko-Tex wurde entwickelt, um Produkte auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit zu prüfen und mit einem herstellerunabhängigen Label auszuzeichnen. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Ökosiegeln und wird von der Oeko-Tex Gemeinschaft mit Hauptsitz in Zürich vergeben. Entwickelt wurde er als Reaktion auf giftige Rückstände in Textilien.

Entsprechend liegt sein Fokus nicht auf der Herstellung der Produkte, sondern er prüft ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit für den Menschen. Geprüft wird beispielsweise auf verbotene Azofarbmittel, krebsauslösende und allergisierende Farbmittel, Pestizide für Textilien aus Naturfasern, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs), zinnorganische Verbindungen, chlorierte Phenole, Phthalate (Weichmacher), PFOS, PFOA und viele mehr.

Leather Working Group

amfori-BSCI-System

Das amfori-BSCI-System, das auf einem gemeinsamen Verhaltenskodex basiert, bietet einen schrittweisen Ansatz, der es Unternehmen ermöglicht, nachhaltiges Wirtschaften in den Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit zu stellen, indem sie mit ihren Geschäftspartnern zusammenarbeiten und die Einhaltung sozialer Standards durch diese überwachen gestärkt werden und Unterstützung erhalten.

Als Auditpartner von amfori kann die SGS Ihnen helfen, zu überwachen, ob die Anforderungen des amfori-BSCI-Verhaltenskodexes in Ihrer Lieferkette eingehalten werden. Das heißt, dass Sie überwachen, welche Fortschritte in Ihrer Lieferkette bei der Umsetzung und Verbesserung nachhaltiger Geschäftspraktiken erzielt werden.

Durch die Teilnahme an amfori BSCI können Mitglieder die Einhaltung sozialer Standards in ihrer Lieferkette verbessern, die Kosten senken und die Effizienz steigern.

amfori BSCI wurde 2003 von amfori, einem führenden internationalen Unternehmensverband für freien und nachhaltigen Handel, entwickelt und soll Unternehmen dabei unterstützen, den Wohlstand der Menschen zu verbessern, natürliche Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen und den freien Handel weltweit zu fördern.


amfori-BSCI-System,

Responsible Down Standard (RDS)

Der Responsible Down Standard (RDS) wurde 2014 ins Leben gerufen und gehört heute zu den am meisten genutzten Daunen-Standards in der Bekleidungsindustrie. Ursprünglich von The North Face initiiert und in Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organisation Textile Exchange und der unabhängigen Zertifizierungsagentur Control Union Certifications entwickelt, soll er sicherzustellen, dass Enten und Gänse, von denen Daunen gewonnen werden, gemäß diverser Tierwohl-Kriterien gehalten werden. Grund für die Schaffung dieses Standards waren zunehmende Proteste von Tierschützern, die die Methoden zur Gewinnung von Daunen angeprangert haben und mehr Verantwortung von der Bekleidungsindustrie geforderten. Hinzu kam die besonders komplexe Lieferkette, die von den Bekleidungsfirmen kaum kontrolliert werden konnte. 

Die Daunen dürfen ausschließlich aus Schlachtrupf gewonnen werden, stammen also von toten Tieren. Lebendrupf ist verboten. Die Tiere müssen unter tierleidfreien Umständen gehalten und dürfen nicht zwangsgefüttert werden. 

Seit der Revision 2019 müssen die Tiere vor der Schlachtung betäubt werden. Zudem sollen jetzt auch die Zuchtfarmen, in denen die Elterntiere gehalten werden, in die Kontrolle mit aufgenommen werden. Diese miteinzubeziehen macht Sinn, weil vor allem die Elterntiere aufgrund ihrer längeren Lebensdauer vom Lebendrupf bedroht sind.

Responsible Down Standard (RDS)

bioRE

Unsere Mission ist die Förderung der biologischen Landwirtschaft, des fairen Handels und einer giftfreien Textilproduktion. Dabei gehen wir keine Kompromisse ein.

Um volle Transparenz über unser Handeln zu gewährleisten, ist jedes Textil von bioRe® zu 100 % rückverfolgbar.

Um volle Transparenz über unser Handeln zu gewährleisten, ist jedes Textilprodukt von bioRe® Sustainable Textiles zu 100 % rückverfolgbar – vom Saatgut über dem Anbau und der Ernte bis zu Produktion und Vertrieb. In jeder Etappe erfolgen regelmässige strenge Überprüfungen durch autorisierte Kontrollstellen, welche soziale, ökologische und qualitative Standards untersuchen und gewährleisten


BioRE

Repreve

Das Repreve-Verfahren dient zur Herstellung von Polyesterfasern. Dazu werden zunächst Recycling-Materialen, allen voran Einweg-Plastikflaschen, in großen Mengen gesammelt. Anschließend wird das gesamte Rohmaterial zu Flocken zerkleinert und eingeschmolzen. Aus dieser Masse lassen sich schließlich neue Gewebefasern zur Verarbeitung in Textilien formen.

Das Repreve-Verfahren stammt vom gleichnamigen Unternehmen, mit dem CWS die Pro Line gemeinsam entwickelt hat. Nach eigenen Angaben hat Repreve bis heute mehr als 20 Milliarden Plastikflaschen recyclen können. Dafür arbeitet das Unternehmen mit zahlreichen namhaften, aber auch mit kleineren Mode- und Bekleidungsfirmen zusammen. Von Sportbekleidung oder Socken bis zu Rucksäcken oder eben Arbeitskleidung lässt sich das von Repreve recycelte Polyester vielfältig verwenden.

Responsible Down Standard (RDS)